Im ersten Spiel gegen Fireball Nürensdorf, welches vor dieser Runde ebenfalls noch keine Punkte sammeln konnte gaben die Elche schon von Beginn weg den Tarif durch. Die frühe 2:0 Führung konnte die Nürensdorfer zwar noch ausgleichen und sogar mit 3:2 in Führung gehen, aber ab diesem Zeitpunkt wurde nicht nur in der offensive gezaubert, sondern auch defensiv wurde Torhüter Cyrill Betz hervorragend unterstützt. Die knappe Pausenführung von 7:5 wurde in der zweiten Halbzeit in regelmässigen Abständen erhöht. Fireball konnte kein einziges Tor mehr erzielen und angeführt vom glänzend aufgelegten Röbi Meyer konnte der UHC ELCH schliesslich einen klaren und verdienten 12:5 Sieg feiern.
Im zweiten Spiel gegen Rychenberg Winterthur war die Halle so gut besucht, dass mangels Platz auf der Tribüne den vielen Zuschauer zusätzliche Sitzgelegenheiten in der Halle angeboten werden mussten. Dieser grosse Zuschaueraufmarsch mit der entsprechenden Geräuschkulisse schien unsere Jüngsten doch etwas mehr aus der Fassung zu bringen, als unseren Gegner. Immer wieder konnte ein Gegner alleine auf das ELCH-Tor losstürmen. Obwohl Cyrill Betz diese Angriffe immer und immer wieder stoppen konnte, konnte er den 0:3 Pausenstand nicht verhindern. Offensiv wurde Chance um Chance erarbeitet, aber in der Verteidigung waren grosse Löcher auszumachen und weil der gegnerische Torhüter eine grossartige erste Halbzeit zeigte, so waren in der Pause viele unglückliche Gesichter in der ELCH Kabine zu erkennen. Alle wussten, dass ein viertes Gegentor wahrscheinlich die Niederlage besiegeln würde also versuchten wir gleich von Beginn weg in der Verteidigung etwas konzentrierter zu arbeiten und vorne eine der vielen Chancen zu verwerten.
Diesen Vorsatz nahm sich Captain Moris Wäckerlin ganz besonders zu Herzen und erzielte den vielumjubelten 1:3 Anschlusstreffer. Jetzt ging ein riesiger Ruck durch die Mannschaft, welche sofort merkte, dass es ja doch geht. Angriff um Angriff rollte nun auf das Tor der Winterthurer und die Konterchancen wurden durch Cyrill Betz und einigem Glück allesamt vereitelt. Als dann 3 Minuten vor Schluss der verdiente Ausgleichstreffer fiel, war die Halle am kochen. In der hektischen Schlussphase hatten die Winterthurer dann das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite und konnten kurz vor Schluss den 4:3 Siegtreffer erzielen. Die Enttäuschung bei den Elchen war riesig, doch alle Zuschauer waren sich einig, für solche Spiele mit viel Herz, Kampf und Spannung kommt man gerne wieder.


mo
sagt: