25 Jahre UHC Elch
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Anschluss nicht verpasst!

Artikel vom Dienstag, 12. Dezember 2006, von Lukas Westermann ( permalink )

Am Morgen des 11. Dezembers standen die Herren des UHC Elchs vor einem wichtigen Turniertag, es galt den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Als erste Hürde musste einer der Lieblingsgegner der Elche bezwungen werden: der UHC Embrach.

Obwohl Embrach in den hinteren Tabellenreihen fungiert, brennten sie darauf gegen den Elch zu gewinnen. Viele Spieler aus Wangen-Brüttisellen können sich auch noch an zwei harte Niederlagen von letzter Saison erinnern, man wusste was einem erwarten würde, man war bereit alles zu geben und einen Sieg zu erkämpfen.

So kämpften die Elche vom Start weg, mit grossem Elan und konnten sich in der Anfangsphase gut gegen die Schwarzen Stöcke behaupten, der Ball wurde gut kontrolliert und in den eigenen Reihen gehalten. Auch die Schussauswertung schien dem Trainer zu gefallen, der Torhüter von Embrach wurde oft von André Sterchi, Patrick Kaufmann und anderen Schützen auf die Probe gestellt. Doch es kam wie es kommen musste, nach einem missglückten Konterversuch, konnte die starke Defensive der Elche ausgehebelt werden, 1:0 für Embrach. Ein Wort wie „Aufgeben“ gibt es im Vokabular der Elche nicht und so schoss der frisch eingewechselte Ivano Maggetti kurz darauf den Ausgleich. Durch dieses Tor wurde Embrach kurz aus dem Konzept geworfen und Sam Fathalla brachte mit seinem 2:1 Führunstreffer den Sieg in die Nähe.

In der zweiten Hälfte wurde das Spiel aggressiver und schneller, den Elchen wurde keine Luft mehr gelassen und Embrach versuchte mit allen Mitteln den Ausgleich zu erzielen. Nach einer hektischen Phase brachte Sam Fathalla die Embracher Verteidigung mit einem Solo in arge Verlegenheit. Doch auch in Embrach scheint das Wort "Aufgeben" nicht im Lexikon vorhanden sein. Die Schlussphase wurde sogar mit sechs Feldspielern bestritten, um den nötigen Anschlusstreffer zu erreichen. Auch nach einer Strafe wegen Torhüterbehinderung, liess Embrach den Torhüter draussen. Diese Chance packte Ivano Maggetti und entschied die Sache endgültig für den UHC Elch.

Nun fehlte nur noch ein zweiter Sieg um den Elch im Rennen zu behalten, im Rennen um den ersten Platz. Doch einmal mehr wurde ein Gegner unterschätzt, man wollte das Pflichtprogramm „Sieg" abspulen, aber UHC Jump Dübendorf hielt wacker dagegen. Das solide Team aus dem ersten Spiel war nicht mehr zu erkennen, viele Fehlpässe, Missgeschicke und wenige Abschlüsse. Es kam wie es kommen musste, gegen eine klar schwächere Mannschaft musste ein Tor eingesteckt werden. Trotz aller lauten Worte von Seiten der Trainerbank konnte das Resultat in der ersten Halbzeit nicht mehr geändert werden.

Der Trainer reagierte und stellte wieder auf zwei Linien um, doch in den ersten fünfzehn Minuten der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel. Es war zum Haare raufen, zum davonlaufen. Die Wende kam nach einem Freistosstor von Ivano Maggetti und dem darauf folgenden Doppelschlag von André Sterchi, der den Ball von der blauen Linie mit einem Schlenzer in die Tiefe Ecke versorgte. Nun verfiel der Elch wieder in die übliche Lethargie, trotzdem konnten die Elche nach einem schönen Zusammenspiel von Lars Senteler und Patrick Kaufmann einen bequemen 3:1 Vorsprung erzielen. Vermutlich zu bequem, den in der Schlussminute verkürzte Dübendorf auf 3:2. Doch dabei blieb es.

Es zählt nur der Sieg, egal wie. Diese Maxime wurde erfüllt, trotz einer Zitterpartie, war das nötige Quäntchen Glück da, um diese Partie zu kehren vermögen.


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