25 Jahre UHC Elch
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R.I.P. Büssli

erstellt vor 20 Wochen und einem Tag ( permalink )
Wie „The New York Times“, der „Blick“ und „20 Minuten“ bereits ausführlich berichtet haben, kam es am Sonntag 18. Oktober 2009 zu einem grässlichen Unfall auf der A1, bei welchem ein vertrautes Mitglied des UHC Elchs ein Opfer der Flammen wurde. Glücklicherweise blieben alle anderen 17 Mitglieder unverletzt. Wie Augenzeugen berichten bemerkte der Fahrer gegen 13 Uhr eine leichte Rauchentwicklung und lenkte das Opfer geistesgegenwärtig auf den Pannenstreifen der A1 und brachte sich und die Junioren der U-18 in Sicherheit. Leider konnte der Bus, als auch viele wertvolle Tonträger, nicht mehr vor den Flammen gerettet werden.


Alle Angehörigen sind sehr geschockt und können den Verlust nur schwer verarbeiten, so auch T.*: „Weiss nicht was ich sagen soll, und du seisch es tuet sooo weh...“ Wie uns Dr. G. Weih versichern konnte sind solche wirren, grammatikalisch inkorrekte Aussagen ein typisches Zeichen von tiefer Betroffenheit der Angehörigen. Co-Trainer des Fanion-Teams P. Lamprecht bestätigte auf Anfrage, dass das Training vom Montag mit einer Schweigeminute und einer ökumenischen Trauerfeier, anstatt Joggen im Regen begonnen wird. Um dem Bus die letzte Ehre zu erweisen, wie er selbst betonte.

Exklusiv veröffentlichen wir, weltweit als erste Zeitung, den Nachruf der Familie des Opfers:

Unerwartet plötzlich erlag am Sonntag (18. Oktober 2009) das tapfere Team-Büssli des UHC Elchs einem technischen Defekt. Die Helden der Feuerwehr Opfikon konnten trotz Einleitung der lebensrettenden Sofortmassnahmen den bereits stark angeschlagenen Bus nicht mehr retten und mussten Ihn den Flammen überlassen.

Schweren, gebrochenen Herzens denken wir an die schönen, gemeinsamen Zeiten zusammen mit Dir zurück, an jene Stunden bei denen du uns, euphorisiert nach einem Sieg, oder bitter enttäuscht nach einer Niederlage, jedesmal brav nach Hause chauffiert hast. Obwohl du früh von uns gegangen bist sollten wir nicht traurig sein, hattest du bereits ein erfülltest Leben als Gruppen-Taxi im malerischen Emmental, trotzdem, Büssli du wirst uns fehlen.

In tiefer Trauer, Frau O. Pèl und Fam. Moosemann

Die Überreste des Busses wurden gleichentags im engsten Familienkreis bei einem der unzähligen Autoverwerter abgegeben. Gut unterrichtete Quellen berichteten jedoch, dass nicht ein Autoverwerter, sondern ein selbstständiger Autohändler aus Spreitenbach die Überreste erhalten habe. Vermutet wird, dass der Autohändler das Fahrzeug, mit etwas frischer Farbe, als unfallfreies Occasions-Fahrzeug weiterverkaufen will. Eine Stellungsnahme lag bis Redaktionsschluss leider nicht vor.

http://www.youtube.com/watch?v=h-8ph1pJAio
http://www.blick.ch/news/schweiz/zuerich/kleinbus-brennt-komplett-aus-131213
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/26473153
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/So-loescht-die-Feuerwehr-ein-Auto-auf-dem-Zuercher-Nordring/story/24439926

*) Name der Redaktion bekannt.

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